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ein paar Bilder..

Ich habe vor dem Kauf recht lange nach Informationen über die Ramdisk gesucht aber außer den immer gleichen Messebildern recht wenig gefunden. Da es mittlerweile schon einige Berichte gibt zB. [http://www.hartware.de/forum/fpost325689.html] oder [http://***.co.jp -> babelfish] belasse ich es mal bei Bildern die zumindest ein *wenig* mehr Infos haben :P

ans-9010 back side

ans-9010 back side

Bei so einem großen “Reserved”-Aufkleber konnte ich nicht lange widerstehen, und musste schauen was drunter steht. Ob die ECC-Emulation deaktiviert werden kann muss ich noch testen. Immerhin verbraucht sie ~10% des gesammten Speichers, wenn man kein ECC-Ram hat.

possible jumper settings of ans-9010

possible jumper settings of ans-9010

Wie man sehen kann spiegelt die Oberfläche sehr stark…

glossy surface of ans-9010

glossy surface of ans-9010

Mit blauen LEDs hätte der Hersteller glatt 15€ mehr verlangen können :D

ans-9010 @ night

ans-9010 @ night

ANS-9010

Und so sieh das gute Stück aus:

ANS-9010 von Innen

ANS-9010 von Innen

Es ist eine Ramdisk vom Hersteller Acard [acard.com] die 8 DDR2-Slots und 2 SATA-II Anschlüsse hat. (das schreit nach einer RAID-0 Konfiguration). An sich sind solche Ramdisks nichts neues. Die Idee einem PC schnellen RAM-Speicher als Festplatte zu verkaufen, hatten schon viele, nur waren diese Geräte in brauchbaren Größen nicht wirklich erschwinglich. Verglichen mit „normalen“ Festplatten oder SSDs ist die ANS-9010 sicher auch nicht billig, aber um einiges schneller.

„Was kann das Ding nun?“, fragt man sich.

  • es kann bis zu 8 * 8GB DDR2-Speicher ansprechen
  • es schafft auf meinem GigaByte MA790GP-DS4H im RAID-0 ca. 330Mbyte/s in Lese- und Schreibrichtung
  • es hat sehr kurze Zugriffszeiten, wahrscheinlich irgendwo im unteren µs-Bereich (leider zeigen viele Benchmarks immer nur “1ms“ oder „0ms“ an)

Es gibt unter [acard.com.tw/english/newstabpop.jsp?idno=87] mittlerweile Benchmarks…. von Hersteller. Alle Sachen die ich bisher testen konnte stimmen bis auf geringe Abweichungen mit diesen Benchmarks überein.  Der gefühlte Geschwindigkeitsgewinn ist beachtlich. Im Desktopbetrieb (WinXP-64) gibt es fast keine Ladezeiten mehr. Alles scheint sofort oder zumindest noch schneller als vorher zu gehen.   Was die ganze Sache wirklich beim Zocken oder Arbeiten mit speicherhungrigen Anwendungen bring, wir die Zeit zeigen. Bis jetzt bin ich jedenfalls zufrieden :P

Was ich ein wenig schade finde ist, dass das Gerät kaum dokumentiert ist. Die Akkulaufzeit wird zB. nirgends erwähnt. Sie beträgt weniger als einen Tag. Wer seinen Rechner nicht durchlaufen lässt und die Daten im Speicher tatsächlich behalten will, sollte des Ding mit einem externen Netzteil betreiben (zB. aus irgendeinem USB zu SATA Adapterset). Oder man nutzt die integrierte Backuplösung mit einer CF-Karte, was bei diesen Größen auch nicht ganz billig ist und auch einiges an Zeit kostet.